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Am 14. Januar 2020 findet in Weilburg bei der Kreissparkasse das Süwag Energie AG Neujahrsforum statt.

Einladung


Veranstaltung von Margit Bach: Vor 50 Jahren: Deutsche Leichtathletik-Nationalmannschaft boykottiert die Europameisterschaften in Athen.

Rund 25 Gäste fanden den Weg nach Weinbach Elkerhausen in die Scheune mit dem Blauen Dach zur Diskussion um das Thema "50 Jahre Boykott der Deutschen Nationalmannschaft bei denEuropameisterschaften in Athen". Margit Bach hat sich mit der Event Location einen Lebenstraum erfüllt, der sich wirklich sehen lassen kann. Ein äußerst angenehmes Ambiente der alten Scheune mit den vielen meist aus Holz gefertigten Neuerungen lädt zu guten Gesprächen in angenehmer Atmosphäre ein.

So diesmal zum Leichtathletikthema Europameisterschaften 1969 mit Franz Josef Kemper dem Weltrekordhalter über 1000m, im 4x800m Lauf und in der 4x880yards Staffel. Dazu kam seine Frau Silvia Schenk, die ebenfalls einen Weltrekord in der 4x800m Staffel lief und später in vielen Funktionsbereichen (u.a. Bund Deutscher Radfaher etc.) tätig war und aktuell den neu gegründeten Verein Athleten Deutschland unterstützt. Moderiert wurde der Abend durch den Leichtathletikkreisvorsitzenden Martin Rumpf.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand natürlich der damalige Boykott, dessen Hintergründe Franz Josef Kemper nochmals lebhaft schilderte. Die Mannschaftsleitung hatte damals das Team im unklaren gelassen, was das Startrecht von Jürgen May anbelangte, der zwei Jahre zuvor in einer spektakulären Aktion von der DDR in den Westen flüchtete und daher bei dieser EM 1969 in Athen aufgrund internationaler Regularien gesperrt werden musste, da ein Nationenwechsel dieses immer mit sich bringt und damals bestand die DDR auf die Interpretation Nationenwechsel. Das alles wurde der Mannschaft aber erst in Athen mitgeteilt und es folgten intensive Diskussionen und eine Abstimmung in der mit 29 zu 27 Stimmen von den Athleten entschieden wurde, nicht zu starten. In einem anschließend ausgehandelten Kompromiss wurde festgelegt, daß die vier Staffeln (4x100m und 4x400m männlich und weiblich) doch an den Start gehen - die gewannen 3 Medaillen und die ganze Mannschaft erhielt im Anschluß von der Bild Zeitung eine Goldmedaille als Anerkennung für den Mut und die Geschlossenheit.

Silvia Schenk zog Bilanz was aus dieser Aktion der 68er Generation für den heutigen Sport wurde und brachte Beispiele aus dem Fußball und anderen Sportarten in denen z.B. gleiche Behandlung von Frauen und Männern durchgesetzt wurde. Sie betonte auch die Wichtigkeit und Bedeutung von Athleten Deutschland dessen Gründung letztlich auf Initiative des Staates zurückgeht als Folge aus den Erfahrungen der olympischen Spiele von Rio 2016.

Zentrale Bedeutung des Abends hatte aber auch die Bestzeit von Franz Josef Kemper über 800m bei Deutschen Meisterschaften, Seine 1:44,9 aus der DM in Hannover im Jahr 1966 ist bis heute Meisterschaftsrekord, d.h. es ist seither kein einziger Deutscher Meister schneller gelaufen als er und er hätte damit sogar die Olympianorm für Tokyo 2020 erfüllt. Seine Erklärung in Elkerhausen beruhte aber eher auf der Erkenntnis, dass er ein Ausnahmetalent im Laufbereich war und ein gezieltes Training dazu kam. Seine große Stärke war es damals, die zweiten 400m schneller laufen zu können als die ersten - das fehlten den meisten deutschen Spitzenläufern aktuell.

Der kurzweilige Abend klang bei Getränken und guten Gesprächen aus und Margit Bach war froh, dass diese Geschichte als sie als 18jährige Athletin erstmals in einer Nationalmannschaft stand nun nochmal so aufgearbeitet wurde.


Vertragsübergabe der Süwag Energie AG mit dem Vertreter Jouke Landmann an den Vorsitzenden des Leichtathltikfördervereins Limburg-Weilburg und Landrat Manfred Michel.

Im Rahmen des 4. Durchgangs des Süwag Energie AG KiLa Cups in Weilmünster wurde der Vertrag für die Jahre 2017 und 2018 übergeben. Danach wird die Förderung durch die Süwag um jeweils 10.000 Euro für die Leichtathletik im Kreis noch einmal verlängert.


Sehr geehrte Damen und Herren,

am 06.09.2003 wurde in Mengerskirchen der Leichtathletikförderverein Limburg-Weilburg gegründet. Der Vorstand wird seitdem von seinem Vorsitzenden Landrat Manfred Michel geführt. Das Kuratorium besteht aus Staatsminister a.D. Karlheinz Weimar, Landrat a.D. Dr. Manfred Fluck, Bürgermeister und Kreistagsvorsitzender Robert Becker, Sportkreisvorsitzender Hermann Klaus, IHK Präsident Günther Schmitt, Marion Morello NNP, Margit Bach WT sowie Dr. Günter Rosbach.

Der Verein widmet sich der Förderung der heimischen Leichtathletik, insbesondere dem E-Kader sowie den Schülerklassen von U10 bis U 16. Auch die Jugendlichen und Erwachsenen, die Betreuer und die Vereine sollen finanziell und ideell unterstützt

werden. So hat der Förderverein Fortbildungsveranstaltungen für Trainer und Übungsleiter angeboten und  die Kreisauswahl der Schüler mit einheitlichen T-Shirts ausgestattet. Dazu wurde eine elektronische Zeitmessanlage angeschafft, eine Beschallungsanlage, zwei Video Kameras, zwei Spezialsoftware Programme und ein Opto Jump Messgerät.

Neben zahlreichen Sponsoren hofft der Förderverein auf möglichst viele Mitglieder - der Jahresbeitrag beträgt 10 Euro für Privatpersonen und 50 Euro für Firmen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie den Förderverein unterstützen und gleichzeitig Freunde und Bekannte über den Förderverein informieren.

Wenn Sie Mitglied werden möchten, dann füllen Sie bitte das Beitrittsformular aus und lassen es uns in den nächsten Tagen zukommen. Wenn Sie weitere Fragen zum Verein haben oder eine Spende machen möchten, so setzten Sie sich bitte mit uns in Kontakt.

Kontakt: Martin Rumpf, Hermesbachstr 26 65618 Selters/Ts. Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 015201920118